Keine weiteren Kohlekraftwerke im Kosovo

Hallo Freunde,

du hast vielleicht schon davon gehört: letzte Woche hat US Präsident Obama ganz offiziell die Keystone XL Pipeline abgelehnt!

Stop Kosovo's Keystone!Hierbei handelt es sich um einen ganz fantastischen Erfolg für unsere Bewegung und für unseren Planeten. Noch letzten November haben wir zunächst gefeiert, dass das Projekt für ein Jahr verschoben wurde -- und jetzt hat Obama die Pipeline ganz abgelehnt.

Und vor noch sechs Monaten ist jeder "Energieexperte" davon ausgegangen, dass der Bau der Keystone XL Pipeline unvermeidbar ist. Aber dann ist unsere Bewegung auf der Bildfläche erschienen. Mit kreativen, gewaltfreien und bewegungsorientierten Aktionen haben wir die Pipeline direkt verhindert.

Und was oder wem wenden wir uns jetzt zu? Diesmal nutzen wir die Stärke unserer Bewegung dazu ein geplantes Kohlekraftwerk im Kosovo zu verhindern. Und es geht hierbei nicht einfach nur um Kohle - es geht um Braunkohle, die schmutzigste Kohle, die es gibt. Wir müssen jetzt unsere Freunde in Kosovo darin unterstützen ihre Energieversorgung durch saubere und erneuerbare Energiequellen sowie Investitionen in Energieeffizienz sicherzustellen und sich somit von Kohle zu befreien.

Der Kosovo ist ein sehr kleines Land im Balkan, das über das fünftgrößte Braunkohlevorkommen der Welt verfügt. Was den reinen CO2 Gehalt angeht kann es nicht ganz mit den kanadischen Ölsanden mithalten, aber für ein Land, das so klein ist wie der Kosovo stellt ein solches Projekt ein ähnlich grosses Problem dar wie die Keystone XL Pipeline.

Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir nur eine Woche, um die Weltbank davon zu überzeugen das geplante Kohlekraftwerk aufzugeben. Währenddessen hat die Umweltschutzbewegung im Kosovo bereits für viel Aussehen mit ihren Alternativideen zum Kohlekraftwerk erregt. Unter anderem mit einer wissenschaftlichen Untersuchung, die belegt, dass dem Kosovo sauberere und günstigere Alternativen wie z.B. Energieeffizienz und Erneuerbare Energien zur Verfügung stehen. Leider haben die Weltbank und das Auswärtige Amt der USA diese Alternativen nicht in Betracht gezogen und sich dazu entschlossen ohne viel zu überlegen weiter schmutzige Kohle zu verbrennen.

Hier kannst du eine Botschaft direkt an die Vertreter der Weltbank schicken, um ihnen klar zu machen, dass sie keine weiteren Kohlekraftwerke im Kosovo unterstützen sollen.

Diese Woche geht es um einiges, da sich gerade ein "Expertenrat" der Weltbank mit dem Planungsantrag des neuen Kohlekraftwerkes im Kosovo auseinandersetzt und entscheiden wird, ob die Weltbank die Finanzierung und die weitere Planung dieses Projektes unterstützen wird. Nächste Woche soll der Expertenrat sein Gutachten vorlegen und es steht einiges auf dem Spiel. Lasst uns also eine starke Botschaft an die Weltbank senden, dass wir gemeinsam die Umweltschutzbewegung und lokalen Initiativen im Kosovo in ihrem Kampf für saubere Alternativen unterstützen.

Klicke hier, um dich noch heute gegen weitere Kohlekraftwerke im Kosovo einzusetzen: www.350.org/kosovo-de

Die erfolgreiche Keystone Kampagne hat bewiesen, dass wir gemeinsam etwas bewegen können. Während hunderte von Amerikanern an Aktionen des zivilen Ungehorsams vor dem Weißen Haus teilnahmen wurde die Kampagne weltweit durch Solidaritätsbotschaften- und -Aktionen unterstützt. Gemeinsam haben wir unsere Botschaft ans Weiße Haus aber auch an viele US Botschaften überall auf der Welt gebracht. Gemeinsam werden wir etwas bewegen.

Diese Woche stehen wir an der Seite unserer Freunde im Kosovo, denn eines ist sicher: unser Kampf gegen den Klimawandel und für saubere Alternativen zu Kohle und Öl wird auf lokaler Ebene überall auf der Welt weitergehen und in Zeiten, wo wir uns gemeinsam hinter lokale Initiativen stellen können, die es gerade mit einem schmutzigen Kohlekraftwerk oder einer Öl-Pipeline aufnehmen, werden wir diesen Kampf auch weiterhin mit unserer globalen Bewegung angehen. Zur Zeit geht es darum an der Seite des Kosovo zu stehen - klicke bitte hier, um unsere Petition zu unterschreiben.

Und weiter geht's,

Will und das gesamte 350.org Team

P.S.: Um erfolgreich gegen das Kohlekraftwerk im Kosovo angehen zu können brauchen wir eure Hilfe, um so viele Menschen wie möglich von unserer Kampagne wissen zu lassen -- hier kannst du diese Kampagne ganz einfach auf Facebook und Twitter verbreiten. Danke.